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<title>bewusstsein.digital</title>
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<lastBuildDate>Tue, 25 Mar 2025 00:00:00 GMT</lastBuildDate>
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  <title>Wo ist Klaus?</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/250325-wo-ist-klaus/</link>
  <description><![CDATA[ 




<div class="quarto-video"><video id="video_shortcode_videojs_video1" class="video-js vjs-default-skin vjs-fluid" controls="" preload="auto" data-setup="{}" title=""><source src="Wo-ist-Klaus_klicksafe.mp4"></video></div>
<p><strong>Ein 20 Jahre alter Werbespot ist heute aktueller denn je.</strong></p>
<p>Vor 20 Jahren wurde der Werbespot „Wo ist Klaus?“ der EU-Initiative <a href="https://www.klicksafe.de">klicksafe</a> erstmals in Fernsehen und Kinos ausgestrahlt.</p>
<p>Der Spot stellt vier Problembereich der Internetnutzung vor, die vor allem für Kinder und Jugendliche problematisch sind: Rechtsextremismus, Pornografie, Gewaltdarstellungen und Pädosexualität. Verschiedene Personengruppen klingeln bei Familie Vogel, fragen nach Klaus und die Mutter lädt sie ein und weist ihnen den Weg. Die provokante Art des Spots soll aufrütteln und macht auf ironische aber eindringliche Weise auf die Gefährdungen und Sicherheit im Internet aufmerksam.</p>
<p>Der TV-Spot wurde in mehrere Sprachen übersetzt und international ausgestrahlt. Er gewann zudem mehrere renommierte Preise und Auszeichnungen.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p><a href="https://www.klicksafe.de/materialien/wo-ist-klaus" class="uri">https://www.klicksafe.de/materialien/wo-ist-klaus</a></p>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>gewalt</category>
  <category>internet</category>
  <category>onlinerisiken</category>
  <category>pädophilie</category>
  <category>pornographie</category>
  <category>rechtsextremismus</category>
  <category>werbung</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/250325-wo-ist-klaus/</guid>
  <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>DAK-Mediensucht-Studie 2024: Problematische Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><a href="thumbnail.jpg" class="lightbox" data-gallery="quarto-lightbox-gallery-1"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/thumbnail.jpg" class="no-lightbox img-fluid" alt="2 Jungen sitzen auf einer gemauerten Treppenstufe und schauen auf ihr Smartphone"></a></p>
<p><strong>Die neue Suchtstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) für das Jahr 2024 zeigt bei der Nutzung digitaler Medien und Inhalte weiterhin bedenkliche Zahlen. Im Vergleich zur Vorjahreserhebung konnte aber im Bereich der riskanten und pathologischen Nutzung auch Rückläufe verzeichnet werden.</strong></p>
<p>Bei der Längsschnittstudie handelt es sich um eine Online-Befragung, die durch das Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt wird. Befragt werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren und jeweils ein dazugehöriger Elternteil. Zu jeder Erhebungswelle werden einerseits die Familien kontaktiert, die bereits an vorherigen Wellen teilgenommen haben, andererseits aber auch neue Familien befragt, um die Repräsentativität der Stichprobe für die 10- bis 17-Jährigen zu gewährleisten.</p>
<section id="nutzungszeiten" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="nutzungszeiten">Nutzungszeiten</h3>
<p>Die Nutzungszeiten von Online-Aktivitäten im Bereich Spiele und Social Media sind im Jahr 2024 in Summe wieder etwas angestiegen, bei den Mädchen ist jedoch auch eine leichte Abnahme der tägliche Nutzungszeiten zu beobachten. Bei den Nutzungszeiten von Streaming-Diensten setzt sich ein leicht rückläufiger Trend fort.</p>
<p><a href="250312-dak_nutzungszeit-spiele-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_nutzungszeit-spiele-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten digitaler Spiele unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p><a href="250312-dak_nutzungszeit-social-media-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_nutzungszeit-social-media-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p><a href="250312-dak_nutzungszeit-streaming-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_nutzungszeit-streaming-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten von Video-Streaming-Diensten unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit erstmaliger Erhebung im Juni 2022."></a></p>
</section>
<section id="problematische-nutzung" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="problematische-nutzung">Problematische Nutzung</h3>
<p>Bei der riskanten und pathologischen Nutzung digitaler Spiele durch Kinder und Jugendliche zeigt sich ein Abwärtstrend. Jungen sind allerdings mehr als doppelt so häufig von Computerspielstörungen betroffen als Mädchen (4,8 % vs.&nbsp;1,9 %). Auch zeigt sich die Altersgruppe 10-13 Jahre anfälliger für ein auffälliges Nutzungsverhalten.</p>
<p><a href="250312-dak_problematische-nutzung-spiele-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_problematische-nutzung-spiele-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung digitaler Spiele unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p>Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ein riskantes oder pathologisches Nutzungsverhalten sozialer Medien haben, ist leicht rückläufig. Insgesamt weist jedoch weiterhin mehr als jedes vierte Kind im Alter zwischen 10 und 17 Jahren in Deutschland problematische Nutzungsmuster auf, was mehr als 1,3 Millionen Betroffenen entspricht. Hier sind Jugendliche (14 bis 17 Jahre) häufiger betroffen als Kinder (5,4 % vs.&nbsp;4,0 %) und auch die Jungen stärker als Mädchen (6,0 % vs.&nbsp;3,2 %).</p>
<p><a href="250312-dak_problematische-nutzung-socialmedia-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_problematische-nutzung-socialmedia-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p>Die riskante Nutzung von Streamingangeboten pendelt sich auf den Vohrjahresniveaus ein, während die pathologische Nutzung im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Die Prävalenz ist geschlechtsunabhängig, Jugendliche (14-17 Jahre) sind aber tendenziell häufiger betroffen.</p>
<p><a href="250312-dak_problematische-nutzung-streaming-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/250312-dak_problematische-nutzung-streaming-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung von Video-Streaming-Diensten unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit erstmaliger Erhebung im Juni 2022."></a></p>
</section>
<section id="weitere-faktoren" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="weitere-faktoren">Weitere Faktoren</h3>
<section id="phubbing" class="level5">
<h5 class="anchored" data-anchor-id="phubbing">Phubbing</h5>
<p>Etwa ein Drittel der Kinder und Eltern gaben an, sich in der sozialen Interaktion durch Smartphone-Nutzung des Gegenübers mindestens manchmal ignoriert zu fühlen und berichteten von daraus resultierenden Konflikten. Kinder, die von häufigen Phubbing-Erfahrungen berichteten, sind psychisch deutlich belasteter (d.h. depressiver, einsamer, gestresster und ängstlicher).</p>
<blockquote class="blockquote">
<p><strong>Phubbing</strong></p>
<p>Phubbig ist ein zusammengesetzter Begriff aus den englischen Wörtern <em>phone</em> (Telefon) und <em>snubbing</em> (jmd. zurückweisen, brüskieren) und bezeichnet den unangemessenen Gebrauch von Mobiltelefonen in sozialen Situationen.</p>
</blockquote>
</section>
<section id="haltung-der-eltern-und-medienschutz" class="level5">
<h5 class="anchored" data-anchor-id="haltung-der-eltern-und-medienschutz">Haltung der Eltern und Medienschutz</h5>
<p>Eltern erkennen die Bedeutung digitaler Medien als Lernresourcen an, es stehen aber, auch in der Auseinandersetzung mit den Kindern, die Risiken mehr in der Wahrnehmung. Viele Eltern wünschen sich ein verstärktes Engagement von Schule und Staat, da sie ein sicheres Aufwachsen der Kinder in der digitalen Welt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sehen. Allerdings informiert sich nur knapp die Hälfte aller Eltern regelmäßig über Online-Risiken und Vorbeugemaßnahmen, unabhängig vom Alter ihrer Kinder.</p>
</section>
</section>
<section id="erhebungsinstrumente" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="erhebungsinstrumente">Erhebungsinstrumente</h3>
<p>Im Rahmen der Befragung wurden standardisierte psychologische Instrumente und Einzelitems zur Nutzung von digitalen Spielen, sozialen Medien und Streaming-Diensten genutzt. Zur Erfassung der <a href="https://icd.who.int/browse/2024-01/mms/en#1448597234">Computerspielstörung sowie dem riskanten Gaming anhand der ICD-11-Kriterien</a> wurde der validierte Fragebogen <a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/9/4/993">GADIS-A (Gaming Disorder Scale for Adolescents)</a> eingesetzt. Basierend auf den ICD-11-Kriterien zur Computerspielstörung wurden die validierten Fragebögen <a href="https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2021.661483/full">SOMEDIS-A (Social Media Disorder Scale for Adolescents)</a> und <a href="https://akjournals.com/view/journals/2006/11/2/article-p451.xml">STREDIS-A (Streaming Disorder Scale for Adolescents)</a> zur Erfassung von riskanter und pathologischer Nutzung von sozialen Medien und Streaming-Diensten genutzt.</p>
<section id="quellen-und-download-der-studie" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen-und-download-der-studie">Quellen und Download der Studie</h4>
<p><a href="https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-studie-mediensucht-2024_91442">DAK Gesundheit</a><br>
Bild: <a href="https://www.pexels.com/de-de/@pixabay/">Pixabay / Pexels</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>news</category>
  <category>social media</category>
  <category>gaming</category>
  <category>sucht</category>
  <category>gefährdung</category>
  <category>riskante nutzung</category>
  <category>kindergesundheit</category>
  <category>dak suchtstudie</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/250314-dak-suchtstudie-2024/</guid>
  <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>Einfluss von Bildschirmnutzung von Kindern auf den Schlaf</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/241101-bildschirmnutzung-vor-dem-schlafen/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/241101-bildschirmnutzung-vor-dem-schlafen/thumbnail.jpg" class="img-fluid"></p>
<p><strong>Die Bildschirmzeit von kleinen Kindern, besonders vor dem Schlafengehen, wird mit schlechterem Schlaf und weniger und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten assoziiert. Da viele Entwicklungsprozesse über Nacht gefestigt werden, ist ein gesunder Schlaf für Kinder essentiell.</strong></p>
<p>Wissenschaftler aus Großbritannien haben nun erstmals in einer randomisierten Studie über sieben Wochen untersucht, wie das Schlafverhalten von Kindern mit ihrer Mediennutzung zusammenhängt. Dazu wurden 105 Familien mit Kleinkindern im Alter von 16-30 Monaten zufällig in eine von drei Gruppen verteilt:</p>
<ul>
<li><p>In der ersten Gruppe sollten die Eltern die Kinder eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr vor den Bildschirm setzen (parent-administered screen time intervention - PASTI). Stattdessen sollten sie sich mit den Kindern beschäftigen und erhielten dafür eine „Family Bedtime Box“ mit Anregungen zu Aktivitäten, Basteln, Kommunikation sowie einer auswahl altersgerechten Spielzeugs wie Buntstifte, Badespielzeug und Puzzles.</p></li>
<li><p>In der zweiten Gruppe erhielten die Eltern ebenfalls die „Family Bedtime Box“, aber ohne die Aufforderung, die Bildschirmzeit zu reduzieren.</p></li>
<li><p>Die dritte Gruppe erhielt keine Box und keine Anweisungen.</p></li>
</ul>
<p>Die Kinder aller Gruppen wurden vor und nach der Intervention verschiedenen Aufmerksamkeits- und Eye-Tracking-Tests unterzogen. Zudem führten alle Eltern während der gesamten Studiendauer täglich ein Aktivitätstagebuch, in dem die Aktivitäten vor dem Schlafengehen (einschließlich der Bildschirmnutzung) festgehalten wurden. In der PASTI-Gruppe füllten sie zusätzlich jeden Tag einen Fragebogen zur Bildschirmzeit aus.</p>
<p>Die Kinder selber bekamen ein Aktometer, ein Gerät in der Größe einer Armbanduhr, das die Bewegungsaktivität messen kann. Dieses trugen sie während der gesamten Interventionsdauer am Knöchel.</p>
<section id="ergebnisse" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="ergebnisse">Ergebnisse</h3>
<p>Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keine Anweisungen und Materialien erhielt, hatten die Kinder aus der PASTI-Gruppe eine kürzere durchschnittliche Schlafdauer am Tag, wachten Nachts weniger oft auf und hatten eine höhere Schlafeffizienz, wobei die statistischen Auswirkungen gering bis mäßig waren. Bei der nächtlichen Gesamtschlafdauer gab es keine signifikanten Unterschiede.</p>
<p>Die Befragung der Eltern ergab, dass in der PASTI-Gruppe weniger Bildschirmgebrauch vor dem Schlafengehen stattfand. Dies war allerdings auch in der Gruppe, die nur die Aktivitätsbox bekommen hatte, ohne Anweisung die Bildschirmzeit zu reduzieren, der Fall. Die Beschäftigung der Eltern mit dem Kind hat also automatisch auch die Bildschirmzeit reduziert.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass der abendliche Verzicht auf Bildschirmmedien den Schlaf der Kinder verbessern kann und unterstützen zugleich die <a href="https://www.bewusstsein.digital/empfehlungen/01-empfehlungen.html#allgemeine-empfehlungen-siehe-auch-altersspezifische-empfehlungen">aktuellen pädiatrischen Empfehlungen</a>.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p>Pickard H, Chu P, Essex C, et al.&nbsp;Toddler Screen Use Before Bed and Its Effect on Sleep and Attention: A Randomized Clinical Trial. <em>JAMA Pediatr.</em> 2024;178(12):1270–1279. doi:<a href="https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2024.3997">10.1001/jamapediatrics.2024.3997</a></p>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/users/ddimitrova-1155171">ddimitrova</a> / <a href="https://pixabay.com/photos/baby-girl-sleep-sleeping-asleep-1151351/">Pixabay</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>kindergesundheit</category>
  <category>bildschirm</category>
  <category>schlaf</category>
  <category>aufmerksamkeit</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/241101-bildschirmnutzung-vor-dem-schlafen/</guid>
  <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>Übersicht zu Handyverboten in Europa</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/241001-uebersicht-handyverbote/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><strong>Während in Deutschland jede Schule selber entscheiden darf, gibt es in den Nachbarländern einheitlichere Regeln zur Handynutzung in der Schule. Eine Übersicht:</strong></p>
<section id="dänemark" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="dänemark">Dänemark</h2>
<p>Ein Smartphone-Verbot wird von der Politik diskutiert.</p>
<p>Einige Schulen benutzen Telefonschließfächer.</p>
</section>
<section id="deutschland" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="deutschland">Deutschland</h2>
<p>Keine einheitlichen Regelungen, Schulen sind selber für ihre Medienkonzepte verantwortlich. Es gilt das Hausrecht/die Schulordnung.</p>
<p>Eine <a href="https://www.bitkom-research.de/news/private-smartphone-nutzung-haelfte-der-schulen-verboten">Bitkom-Umfrage</a> zeigt: Smartphones sind in mehr als der Hälfte der Schulen verboten, teilweise ist in weiterführenden Schulen die Nutzung in Pausen und Freistunden erlaubt.</p>
</section>
<section id="frankreich" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="frankreich">Frankreich</h2>
<p>Schon seit 2010 gilt ein Handyverbot im Unterricht. Seit 2018 gilt dies auch in den Pausen und bei schulischen Aktivitäten außerhalb.</p>
<p>Empfehlungen aus einer Regierungsstudie: Kein Smartphone vor 12 Jahren, kein Internet vor 13 Jahren und keine sozialen Medien vor 18 Jahren. Aktuell werden Richtlinien dazu erarbeitet.</p>
<p>Pilotprojekt in 7000 Schulen: Schüler müssen ihr Handy beim Betreten der Schule abgeben.</p>
</section>
<section id="griechenland" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="griechenland">Griechenland</h2>
<p>Smartphone-Verbot in der Schule. Bei zuwiederhandlung drohen Suspendierungen bis hin zum Schulverweis. Gleichzeitig wird ein digitales Nachhilfeprogramm ausgebaut.</p>
</section>
<section id="großbritannien" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="großbritannien">Großbritannien</h2>
<p>Es existiert eine Richtlinie für Schulen, die Handynutzung während des Unterrichts und der Pausen zu untersagen. Die Umsetzung obliegt den Schulen.</p>
<p>In der politischen Diskussion wird derzeit über ein generelles Smartphone-Verbot für Kinder unter 16 Jahren gesprochen. Die Umsetzung ist aber fragwürdig.</p>
</section>
<section id="italien" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="italien">Italien</h2>
<p>Seit 2007 gilt ein Handyverbot in der Schule und im Unterricht. Neuerdings dürfen Smartphones auch nicht mehr zu Unterrichtszwecken genutzt werden. Ganz analog läuft es trotzdem nicht ab: Tablets und Computer dürfen, sofern es der Unterricht erfordert, unter Aufsicht von Lehrkräften genutzt werden.</p>
</section>
<section id="niederlande" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="niederlande">Niederlande</h2>
<p>Smartphones sind in Schule verboten, sie dürfen allerdings, wenn es erforlderlich ist, zu Unterrichtszwecken genutzt werden. Ausnahmen gibt es für Schüler die aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Behinderungen auf Geräte angewiesen sind.</p>
<p>Die Umsetzung liegt im Detail bei den Schulen.</p>
</section>
<section id="schweden" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="schweden">Schweden</h2>
<p>Geräte dürfen im Unterricht nur auf Anweisung benutzt werden. Bei Zuwiederhandlungen dürfen Lehrer die Geräte beschlagnahmen.</p>
<p>Es wird geplant, die Klassen 1 bis 9 handyfrei zu machen.</p>
<hr>
<p>Zudem gibt es teilweise regionale Gesetze und Richtlinien. So haben einige autonome in Spanien vollständige Verbote verhängt.</p>
<p><strong>Quellen</strong></p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Immer-mehr-Laender-verbieten-Smartphones-an-Schulen-9801553.html" class="uri">https://www.heise.de/news/Immer-mehr-Laender-verbieten-Smartphones-an-Schulen-9801553.html</a></p>
<p><a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/digital/m%C3%BCssen-sch%C3%BCler-davor-sch%C3%BCtzen-jetzt-wachsen-die-zweifel-am-digitalen-klassenzimmer/ar-AA1qbTyS" class="uri">https://www.msn.com/de-de/nachrichten/digital/m%C3%BCssen-sch%C3%BCler-davor-sch%C3%BCtzen-jetzt-wachsen-die-zweifel-am-digitalen-klassenzimmer/ar-AA1qbTyS</a></p>
<p><a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=2092" class="uri">https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=2092</a></p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Handyverbot-an-niederlaendischen-Schulen-gestartet-9854301.html" class="uri">https://www.heise.de/news/Handyverbot-an-niederlaendischen-Schulen-gestartet-9854301.html</a></p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Griechenland-verbietet-Mobiltelefone-waehrend-des-Schulunterrichts-9853368.html" class="uri">https://www.heise.de/news/Griechenland-verbietet-Mobiltelefone-waehrend-des-Schulunterrichts-9853368.html</a></p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/italien-verbannt-handys-aus-dem-unterricht-rueckkehr-zu-papier-und-stift-19849525.html" class="uri">https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/italien-verbannt-handys-aus-dem-unterricht-rueckkehr-zu-papier-und-stift-19849525.html</a></p>
<p><br>
Bild: <a href="https://pixabay.com/users/clker-free-vector-images-3736/">Clker-Free-Vector-Images</a> / <a href="https://pixabay.com/vectors/no-cellphones-cellphone-not-allowed-35121/">Pixabay</a></p>


</section>

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  <category>gefährdung</category>
  <category>kindergesundheit</category>
  <category>schule</category>
  <category>handyverbot</category>
  <category>smartphone</category>
  <category>smartphone-verbot</category>
  <category>europa</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/241001-uebersicht-handyverbote/</guid>
  <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>DAK-Mediensucht-Studie: Ein Viertel der Kinder haben riskante Social Media Nutzung</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><a href="thumbnail.jpg" class="lightbox" data-gallery="quarto-lightbox-gallery-1"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/thumbnail.jpg" class="no-lightbox img-fluid" alt="Junge mit Brille im Bett schaut sich etwas auf dem Smartphone an."></a></p>
<p><strong>Die neue Suchtstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt bei der Nutzung sozialer Medien bei Kindern einen bedenklichen Trend: Aktuell nutzen knapp 25 Prozent der Minderjährigen in Deutschland soziale Medien riskant, hochgerechnet 1,3 Millionen Mädchen und Jungen ­– dreimal so viele wie im Jahr 2019. Sechs Prozent der 10- bis 17-Jährigen erfüllen derzeit die Suchtkriterien einer pathologischen Nutzung. Hochgerechnet sind dies 360.000 Kinder und Jugendliche – fast doppelt so viele wie vor vier Jahren.</strong></p>
<p>Bei der Längsschnittstudie handelt es sich um eine Online-Befragung, die durch das Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt wird. Befragt werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren und jeweils ein dazugehöriger Elternteil. Zu jeder Erhebungswelle werden einerseits die Familien kontaktiert, die bereits an vorherigen Wellen teilgenommen haben, andererseits aber auch neue Familien befragt, um die Repräsentativität der Stichprobe für die 10- bis 17-Jährigen zu gewährleisten.</p>
<section id="nutzungszeiten" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="nutzungszeiten">Nutzungszeiten</h3>
<p>Die Nutzungszeiten von Online-Aktivitäten wie Spiele, Social Media und Streaming sind das erste Mal seit der Corona-Zeit wieder etwas rückläufig. Sie liegen allerdings, weiter über dem Niveau von 2019. Die Nutzungszeiten von Streaming-Diensten werden erst seit 2020 erhoben, auch sie haben einen leicht rückläufigen Trend.</p>
<p><a href="dak_spiele_zeiten-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_spiele_zeiten-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten digitaler Spiele unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p><a href="dak_social-media_zeiten-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_social-media_zeiten-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p><a href="dak_streaming_zeiten-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="zeiten"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_streaming_zeiten-min.jpg" class="img-fluid" alt="Nutzungszeiten von Video-Streaming-Diensten unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit erstmaliger Erhebung im Juni 2022."></a></p>
</section>
<section id="problematische-nutzung" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="problematische-nutzung">Problematische Nutzung</h3>
<p>Bei der pathologischen Nutzung digitaler Spiele durch Kinder und Jugendliche zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang, das Niveau liegt jetzt wieder auf dem von 2021. Jungen sind wie im Vorjahr fast doppelt so häufig von Computerspielstörungen betroffen als Mädchen (5,6 % vs.&nbsp;3,1 %).</p>
<p><a href="dak_spiele_problem-nutzung-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_spiele_problem-nutzung-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung digitaler Spiele unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p>Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ein pathologisches Nutzungsverhalten sozialer Medien haben, ist in etwa auf dem Vohrjahresniveau (statistisch keine signifikante Änderung). Jugendliche (14 bis 17 Jahre) sind signifikant häufiger betroffen als Kinder (7,6 % vs.&nbsp;4,6 %). Das Geschlecht spielt eine untergeordnete Rolle.</p>
<p><a href="dak_social-media_problem-nutzung-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_social-media_problem-nutzung-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf."></a></p>
<p>Die pathologische Nutzung von Streamingangeboten hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Die Prävalenz ist alters- und geschlechtsunabhängig. Bei der riskanten Nutzung zeigen sich keine signifikanten Unterschiede.</p>
<p><a href="dak_streaming_problem-nutzung-min.jpg" class="lightbox" data-gallery="nutzung"><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/dak_streaming_problem-nutzung-min.jpg" class="img-fluid" alt="Problematische Nutzung von Video-Streaming-Diensten unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit erstmaliger Erhebung im Juni 2022."></a></p>
</section>
<section id="weitere-faktoren" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="weitere-faktoren">Weitere Faktoren</h3>
<section id="psychische-gesundheit" class="level5">
<h5 class="anchored" data-anchor-id="psychische-gesundheit">Psychische Gesundheit</h5>
<p>Innerhalb der Gruppe der problematischen (riskanten oder pathologischen) Nutzer sozialer Medien wird häufiger von depressiven Symptomen, Angstymptomen und einem höheren Stresslevel berichtet. Dazu fehlen adaptive Regulationsstrategien, um mit negativen Emotionen und Stress umzugehen und bei den Befragungen werden Emotionsregulationsdefizite sowie ein niedrigeres Achtsamkeitslevel erfasst.</p>
</section>
<section id="familiäre-umgebung" class="level5">
<h5 class="anchored" data-anchor-id="familiäre-umgebung">Familiäre Umgebung</h5>
<p>Eltern von Kindern mit riskanten oder pathologischen Nutzungsmustern haben häufiger das Gefühl, dass in der Familie nicht ausreichend über Probleme und Gefühle gesprochen wird, zu wenig Zeit miteinander verbracht wird oder sie sind unzufriedener damit, wie Konflikte gelöst werden. Dagegen sind Eltern von Kindern ohne problematische Nutzungstendenzen insgesamt deutlich zufriedener mit der Kommunikation innerhalb der Familie sowie der Familienfunktionalität.</p>
</section>
<section id="elterliche-medienkompetenz" class="level5">
<h5 class="anchored" data-anchor-id="elterliche-medienkompetenz">Elterliche Medienkompetenz</h5>
<ul>
<li><p>Knapp ein Viertel aller Eltern gibt an, sich Sorgen um die Mediennutzung seines Kindes zu machen und äußert Unsicherheiten und Unterstützungsbedarfe in der Medienerziehung.</p></li>
<li><p>Fast jedes dritte Elternteil sieht sich nicht als Vorbild für die Mediennutzung seines Kindes.</p></li>
<li><p>Eltern von Kindern mit problematischen Nutzungsmustern fühlen sich in ihrer Medienerziehung deutlich weniger selbstwirksam als Eltern von Kindern ohne Problemverhalten.</p></li>
<li><p>Eine niedrig empfundene digitale Selbstwirksamkeit wirkt sich dabei auch auf das Regelverhalten der Eltern aus: Verglichen mit selbstwirksamen Eltern führen unsichere Eltern signifikant seltener medienfreie Zeiten und Regeln zur inhaltlichen Nutzung ein und aufgestellte Regeln werden deutlich weniger konsequent umgesetzt.</p></li>
</ul>
</section>
</section>
<section id="erhebungsinstrumente" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="erhebungsinstrumente">Erhebungsinstrumente</h3>
<p>Im Rahmen der Befragung wurden standardisierte psychologische Instrumente und Einzelitems zur Nutzung von digitalen Spielen, sozialen Medien und Streaming-Diensten eingesetzt. Zur Erfassung der <a href="https://icd.who.int/browse/2024-01/mms/en#1448597234">Computerspielstörung sowie dem riskanten Gaming anhand der ICD-11-Kriterien</a> wurde der validierte Fragebogen <a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/9/4/993">GADIS-A (Gaming Disorder Scale for Adolescents)</a> eingesetzt. Basierend auf den ICD-11-Kriterien zur Computerspielstörung wurden die validierten Fragebögen <a href="https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2021.661483/full">SOMEDIS-A (Social Media Disorder Scale for Adolescents)</a> und <a href="https://akjournals.com/view/journals/2006/11/2/article-p451.xml">STREDIS-A (Streaming Disorder Scale for Adolescents)</a> zur Erfassung von riskanter und pathologischer Nutzung von sozialen Medien und Streaming-Diensten eingesetzt.</p>
<section id="quellen-und-download-der-studie" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen-und-download-der-studie">Quellen und Download der Studie</h4>
<p><a href="https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-studie-mediensucht-2023-24_56536">DAK Gesundheit</a><br>
Bild: <a href="https://www.pexels.com/de-de/@kampus/">Kampus Production</a> / <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-smartphone-kind-festhalten-7414095/">Pexels</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>news</category>
  <category>social media</category>
  <category>gaming</category>
  <category>sucht</category>
  <category>gefährdung</category>
  <category>riskante nutzung</category>
  <category>kindergesundheit</category>
  <category>dak suchtstudie</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/</guid>
  <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/240228-dak-suchtstudie-2023/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>England verbietet Smartphones an Schulen</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/240220-handy-verbot-england/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><a href="https://www.nzz.ch/international/frankreich-fuehrt-ein-handyverbot-an-schulen-ein-ld.1407819"><strong>Nachdem Frankreich schon 2018 ein Handyverbot in Schulen für Schüler bis 15 Jahre beschlossen hat</strong></a><strong>, zieht England jetzt nach und geht sogar noch einen Schritt weiter: Die Regierung beschließt ein generelles Handyverbot für alle Schüler.</strong></p>
<p><a href="https://assets.publishing.service.gov.uk/media/65cf5f2a4239310011b7b916/Mobile_phones_in_schools_guidance.pdf">Die neuen Richtlinien</a> überlassen dabei den Schulen relativ freie Hand, auf welche Art und Weise sie das Verbot umsetzen, ob Schüler beispielsweise das Gerät ganz zu Hause lassen müssen oder vor dem Unterricht abgeben.</p>
<p>Laut dem Office of Communications (Ofcom), der britischen Medienaufsichtsbehörde, besitzen 97% der 12-Jährigen ein Smartphone. Die Sorge ist nicht nur die damit verbundene Ablenkung, sondern vorallem auch das Potential von Missbrauch, Mobbing, Gruppendruck und Ausgrenzung. Kritiker der neuen Leilinie sehen das Problem nicht in den Schulen, die oft schon diesbezügliche Regeln und Verbote haben, sondern zu Hause. Die Schulen hätten dringendere Sorgen. Viele Schüler fühlen aber eine Entlastung und weniger sozialen Druck durch das Verbot.</p>
<p>Die neuen Richtlininen sollen mit den Schülern offen kommuniziert und auch die Gründe dafür erläutert werden. Zudem sind auch die Lehrer angehalten, ihr Smartphone in der Schule „stecken zu lassen“ und es nur in dringenden Fällen zu nutzen.</p>
<hr>
<p><strong>Update 23.02.2024:</strong> <a href="https://www.heise.de/news/Italien-Regierung-will-Smartphones-und-Tablets-aus-Schulen-verbannen-9636046.html">heise berichtet</a>, dass auch Italiens Regierung Smartphones und Tablets <em>komplett</em> aus Kindergärten und Schulen für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 14 Jahren verbannen will. Ein schon seit 2007(!) bestehenden Gesetz, welches die nicht schulische Verwendung dieser Geräte untersagte, wird jetzt dahingehend erweitert, dass digitale Medien auch nicht mehr zu Unterrichtszwecken genutzt werden dürfen.</p>
<section id="quelle" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quelle">Quelle</h4>
<p><a href="https://www.theguardian.com/education/2024/feb/19/ministers-confirm-plan-to-ban-use-of-mobile-phones-in-schools-in-england">The Guardian</a><br>
Bild: <a href="https://www.pexels.com/de-de/@katerina-holmes/">Katerina Holmes</a> / <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/anonyme-gemischtrassige-klassenkameraden-die-in-der-schule-auf-dem-handy-surfen-5905503/">Pexels</a></p>


</section>

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  <category>news</category>
  <category>schule</category>
  <category>smartphone</category>
  <category>smartphoneverbot</category>
  <category>politik</category>
  <category>leitlinie</category>
  <category>england</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/240220-handy-verbot-england/</guid>
  <pubDate>Tue, 20 Feb 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/240220-handy-verbot-england/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Social Media als Gefahr für die öffentliche Gesundheit</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/240126-social-media-gesundheitsgefahr/</link>
  <description><![CDATA[ 




<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/240126-social-media-gesundheitsgefahr/thumbnail.jpg" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Vergleich von sozialen Netzwerken mit Zigaretten in New York <span class="img-credits">Bild: <a href="https://twitter.com/NYCMayor/status/1750227687581307123">@NYCMayor</a></span></figcaption>
</figure>
</div>
<p>Geht es nach dem Bürgermeister von New York City/USA, sollen soziale Medien, ähnlich wie Waffen und Tabak, zukünftig als Gefahr für die öffentliche Gesundheit behandelt werden. Konkrete Folgen hat dieser Schritt noch nicht, es gehe erstmal darum, das öffentliche Bewusstsein zu erreichen.</p>
<p>So wird von Regierungsseite z. B. dafür geworben, dass Kinder zunächst persönliche Kontakte entwickeln und dazu technikfreie Zeiten und Orte haben. Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und mit ihren Kindern offen über den Umgang und das Verhalten in sozialen Netzwerken kommunizieren. Zudem sollten Kinder vor dem 14. Lebensjahr kein eigenes Smartphone besitzen.</p>
<p>Zur Begründung werden mehrere Studien, die Änderungen im Verhalten von Kindern und Jugendlichen festgestellt haben, herangezogen. So ist die Zahl derer, die „Hoffnungslosigkeit empfinden“ zwischen 2011 und 2021 um 42 % gestiegen. Die Rate der Selbstmordgedanken hat im selben Zeitraum um 34 % zugenommen. Jugendliche Schüler und Schülerinnen an den Highschools der Stadt verbringen demnach im Schnitt drei oder mehr Stunden pro Schultag vor einem Bildschirm, die Zeit für Hausaufgaben ist da noch nicht mit eingerechnet. Trotz dieser zentralen Rolle im Leben von Jugendlichen und Heranwachsenden habe man bisher nicht genügend Beweise dafür, dass Social Media sicher genug ist.</p>
<section id="quelle" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quelle">Quelle</h4>
<p><a href="https://www.heise.de/news/New-York-City-erklaert-Social-Media-zur-Gefahr-fuer-oeffentliche-Gesundheit-9608580.html">heise.de</a></p>


</section>

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  <category>social media</category>
  <category>produktbindung</category>
  <category>abhängigkeit</category>
  <category>sucht</category>
  <category>werbung</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/240126-social-media-gesundheitsgefahr/</guid>
  <pubDate>Fri, 26 Jan 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/240126-social-media-gesundheitsgefahr/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Zufriedener und effizienter arbeiten durch weniger Social Media</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/231215-zufriedener-und-effizienter-mit-weniger-social-media/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p>Schon 30 Minuten weniger Social-Media-Nutzung am Tag verbesserte in einer einwöchigen Studie der Universität Bochum die psychische Gesundheit, die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Teilnehmer.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/231215-zufriedener-und-effizienter-mit-weniger-social-media/thumbnail.jpg" class="img-fluid quarto-figure quarto-figure-left figure-img"></p>
</figure>
</div>
<p>Für die Studie wurden 166 Probanden, die einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung nachgingen, und mindestens 35 Minuten am Tag zu nichtberufichen Zwecken in sozialen Netzwerken unterwegs sind, zuffällig einer von zwei Gruppen zugeordnet.</p>
<p>Die eine Gruppe änderte an ihrer Social-Media-Nutzung nichts. Die andere Gruppe reduzierte die täglich in Sozialen Kanälen verbrachte Zeit für sieben Tage um 30 Minuten täglich. Vor Beginn des Experiments, am Tag danach und eine Woche später füllten die Teilnehmer verschiedene Fragebögen online aus, die Aufschluss über ihre Arbeitsbelastung, ihre Arbeitszufriedenheit, ihr Engagement, ihre psychische Gesundheit, ihr Stressempfinden, das Gefühl etwas zu verpassen (FoMO = fear of missing out) und ihr Social-Media-Suchtverhalten gaben.</p>
<p>Schon nach einer Woche hat sich bei den Studienteilnehmern, die täglich 30 Minuten weniger Zeit in sozialen Netzwerken verbrachten, die Arbeitszufriedenheit und die psychische Gesundheit deutlich verbessert. Auch das Gefühl von FoMO sank. Die Effekte hielten nach dem Ende des Experiments mindestens eine Woche an und steigerten sich in dieser Zeit teils sogar noch. Die Probanden, die ihre tägliche Social-Media-Nutzung verringert hatten, blieben auch nach einer Woche freiwillig dabei.</p>
<p>Die Forscher vermuten, dass eine verringerte Nutzung Sozialer Medien den Probanden einerseits mehr Zeit für Arbeitsaufgaben verschaffte, sodass das Gefühl der Überarbeitung sank, und andererseits eine geteilte Aufmerksamkeit verringerte. Zudem hält die in Social Media verbrachte Zeit Menschen möglicherweise davon ab, in Kontakt mit ihren Kollegen im echten Leben zu treten, was zur Entfremdung führen kann. Verringert sich die Zeit in Sozialen Medien, könnten sich diese Effekte ebenfalls verringern.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie stehen in Einklang mit vorangegangenen Arbeiten der Gruppe, die zeigten, <a href="https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2022-04-20-psychologie-weniger-smartphone-mehr-wohlbefinden">dass schon die Reduktion von 20 bis 30 Minuten täglicher Nutzung depressive Symptome verringerte und die psychische Gesundheit verbesserte</a>.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p><a href="https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2023-12-15-psychologie-zufriedener-und-effizienter-arbeiten-durch-weniger-social-media">Presseinformation der Ruhr Universität Bochum</a></p>
<p>Julia Brailovskaia, Isabel Becherer, Vanessa Wicker, Holger Schillack, Jürgen Margraf: Less Social Media Use – More Satisfied, Work-Engaged and Mentally Healthy Employees: an Experimental Intervention Study, in: Behaviour &amp; Information Technology, 2023, DOI: <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144929X.2023.2286529">10.1080/0144929X.2023.2286529</a></p>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/">Gerd Altmann</a> / <a href="https://pixabay.com/de/photos/frau-burnout-stress-multitasking-4444451/">Pixabay</a></p>


</section>

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  <category>social media</category>
  <category>arbeit</category>
  <category>abhängigkeit</category>
  <category>sucht</category>
  <category>zufriedenheit</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/231215-zufriedener-und-effizienter-mit-weniger-social-media/</guid>
  <pubDate>Fri, 15 Dec 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/231215-zufriedener-und-effizienter-mit-weniger-social-media/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Wissenschaftler fordern Moratorium der Digitalisierung in Kindergärten und Schulen</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/231117-wissenschaftler-fordern-moratorium-der-digitalisierung-in-kitas-und-schulen/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><em>Kurzversion des Memorandums im Original von der <a href="https://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/wissenschaftler-fordern-moratorium-der-digitalisierung-in-kitas-und-schulen.html">Gesellschaft für Bildung und Wissen e.&nbsp;V.</a> übernommen.</em></p>
<section id="zusammenfassung" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="zusammenfassung"><strong>Zusammenfassung</strong></h4>
<p>Digitalisierung gilt derzeit im Bildungsbereich für alle Altersstufen als zeitgemäße Lösung von Bildungsfragen. Tatsächlich sind die Wirkungen und Nebenwirkungen digitaler Medien auf Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozesse wissenschaftlich oft ungeklärt. Vielmehr verdichten sich die wissenschaftlichen Hinweise auf enorme Nachteile und Schäden für die Entwicklungs- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen durch digitale Medien. Im Sinne der Fürsorgepflicht öffentlicher Bildungseinrichtungen fordern wir daher ein Moratorium der Digitalisierung insbesondere der frühen Bildung bis zum Ende der Unterstufe (Kl. 6): Es müssen zuerst die Folgen der digitalen Technologien abschätzbar sein, bevor weitere Versuche an schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen mit ungewissem Ausgang vorgenommen werden. Diese haben nur ein Leben, nur eine Bildungsbiografie und wir dürfen damit nicht sorglos umgehen.</p>
<p>Zu untersuchen sind insbesondere Fragen der medizinisch-psychologischen, der pädagogisch-didaktischen und der politisch-demokratietheoretischen Implikationen. Zu den wissenschaftlich fundierten Einsprüchen zählt etwa die Stellungnahme von fünf Professorinnen und Professoren des schwedischen Karolinska-Instituts. Sie warnen vor negativen Auswirkungen von Bildschirmmedien auf das Lernen und die Sprachentwicklung von Kindern. Der U.S. Surgeon General warnt vor den Folgen für die generelle mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch längere Nutzungsdauer und das immer frühere Einstiegsalter bei Bildschirmmedien. Das korrespondiert mit Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Empfehlungen von Kinderärzten und Psychologen.</p>
<p>Die UNESCO kritisiert im „2023 Global Education Monitor” darüber hinaus, dass bei aktuellen IT-Konzepten für Bildungseinrichtungen nicht das Lernen und der pädagogische Nutzen im Mittelpunkt stünden, sondern wirtschaftliche Interessen. Dazu kommen immer mehr Datenverarbeitungssysteme, die als „Künstliche Intelligenz” (KI) automatisiert beschulen und testen sollen, um fehlende Lehrkräfte zu ersetzen. Dabei hat zuletzt die Corona-Pandemie das Scheitern solcher Ersatzsysteme belegt. Der Deutsche Ethikrat warnt daher in seinen Empfehlungen zur „KI und Bildung” explizit vor der Ersetzung der Lehrkräfte durch Computerprogramme, die UNESCO empfiehlt den Umgang mit KI erst ab 13 Jahren.</p>
<p>Es ist daher dringend notwendig, die einseitige Fixierung auf Digitaltechnik in KITAs und Schulen zu revidieren, um interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert, mit Fokus auf Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozesse über IT und KI in Bildungseinrichtungen zu diskutieren. Bei Erziehung und Unterrichten muss das Wohl der Lernenden und die Wirksamkeit pädagogischen Handelns im Mittelpunkt stehen. Dazu fordern wir ein Moratorium und den öffentlichen Diskurs über die notwendigen pädagogischen Prämissen des Einsatzes digitaler Medien in Bildungseinrichtungen.</p>
<p>Langfassung (9 Seiten, mit Unterschriften, PDF): <a href="https://xn--die-pdagogische-wende-91b.de/wp-content/uploads/2023/11/moratorium_pub_17nov23.pdf">Wissenschaftler fordern Moratorium zu IT und KI in Schulen</a></p>
<p>Kurzfassung (3 Seiten; Zusammenfassung und Unterschriften, PDF): <a href="https://xn--die-pdagogische-wende-91b.de/wp-content/uploads/2023/11/moratorium_pub_17nov23_kurz.pdf">Wissenschaftler fordern Moratorium zu IT und KI in Schulen</a></p>
</section>
<section id="erstunterzeichnerinnen-und-erstunterzeichner" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="erstunterzeichnerinnen-und-erstunterzeichner">Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner</h4>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Volker Bank</strong>, Technische Universität Chemnitz, Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Chemnitz</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;med. Jürg Barben</strong>, Leitender Arzt Pneumologie/Allergologie, Ostschweizer Kinderspital, St.&nbsp;Gallen</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Peter Bender</strong>, Universität Paderborn, Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Paderborn</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;em. Dr.&nbsp;Carl Bossard</strong>, Gründungsrektor Pädagogische Hochschule PH Zug</p>
<p><strong>Dr.&nbsp;Jutta Breithausen</strong>, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften,Institut für Erziehungswissenschaft, Wuppertal</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Ute Büchter-Römer</strong>, apl. Professorin an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln</p>
<p><strong>Dr.&nbsp;med. Uwe Büsching</strong>, Kinder und Jugendarzt, Bielefeld</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Thomas Damberger</strong>, Bildungs- und Erziehungswissenschaften im Kontext der Digitalisierung, Freie Hochschule Stuttgart</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Karl-Heinz Dammer</strong>, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Erziehungswissenschaft</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Dr.&nbsp;Thomas Fuchs</strong>, Karl-Jaspers-Professor für Philosophie und Psychiatrie, Psychiatrische Universitätsklinik, Heidelberg</p>
<p><strong>Dr.&nbsp;med. Dr.&nbsp;h.c. Michaela Glöckler</strong>, Kinder-und Jugendärztin</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Johannes Grebe-Ellis</strong>, Universitätsprofessur für Physik und ihre Didaktik, Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften, Bergische Universität Wuppertal</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Bernhard Hackl</strong>, Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Schulpädagogik, Abteilung Schulpädagogik, Graz</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Gaby Herchert</strong>, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Geisteswissenschaften, Germanistik, Duisburg</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;habil. Edwin Hübner</strong>, Lehrer und Medienpädagoge, Inhaber des von Tessin-Lehrstuhls für Medienpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Norbert Hungerbühler</strong>, Departement Mathematik, ETH Zentrum, HG E63.1, Rämistrasse 101, CH-8092 Zürich</p>
<p><strong>Universitätsprofessor a.D., Dr.&nbsp;rer. pol. Hans-Carl Jongebloed</strong>, Universität Kiel, Institut für Pädagogik, Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Rainer Kaenders</strong>, Mathematisches Institut, Hausdorff Center for Mathematics, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bonn</p>
<p><strong>Dr.&nbsp;Beat Kissling</strong>, Psychologe und Erziehungswissenschaftler/Gymnasiallehrer, Zürich</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;em. Dr.&nbsp;Hans Peter Klein</strong>, Didaktik der Biowissenschaften, Goethe Universität Frankfurt</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Jochen Krautz</strong>, Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Design und Kunst</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;em. Dr.&nbsp;Hans-Dieter Kübler</strong>, Professor für Sozial-, Kultur- und Medienwissenschaften, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg</p>
<p><strong>PD Dr.&nbsp;Axel Bernd Kunze</strong> (Univ. Bonn)</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Volker Ladenthin</strong>, Arbeitsbereich Bildungswissenschaft, Lehrstuhl für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft, Bonn</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;phil. Ralf Lankau</strong>, Fakultät Medien, HS Offenburg</p>
<p><strong>Hon.Prof. Dr.&nbsp;Christoph Möller</strong>, Chefarzt, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Zentrum für Kinder und Jugendliche, Hannover</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Jürgen Rekus</strong>, Institut für Allgemeine Pädagogik, Universitätsbereich im Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Ingo Reuter</strong>, Kulturwissenschaften, Univ. Paderborn</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;i. R. Dr.&nbsp;Christian Rittelmeyer</strong>, Professor für Erziehungswissenschaft am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen</p>
<p><strong>Dr.&nbsp;Klaus Rodens</strong>, Kinder- und Jugendarzt, Angertorstr. 6, 89129 Langenau</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Dr.&nbsp;Frauke Rostalski</strong>, Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität zu Köln, Köln</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Thomas Sonar</strong>, Institut Computational Mathematics, AG Partial Differantial Equations PDE, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;med. Dr.&nbsp;phil. Manfred Spitzer</strong>, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Gertraud Teuchert-Noodt</strong>, Neurobiologin, ehem. Universität Bielefeld</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Christoph Türcke</strong>. em. Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Anke Wegner</strong>, Institut für Germanistik, Didaktik der deutschen Sprache/Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Universität Trier</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Ysette Weiss</strong>, Institut für Mathematik, AG Fachdidaktik Mathematik, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;em. Dr.&nbsp;Dr.h.c Erich Ch.Wittmann</strong>, Projekt Mathe 2000, Technische Universität Dortmund</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Tomáš Zdražil</strong>, Anthropologische und anthroposophische Grundlagen der Waldorfpädagogik, Freie Hochschule Stuttgart</p>
<p><strong>Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Klaus Zierer</strong>, Ordinarius für Schulpädagogik, Universität Augsburg</p>


</section>

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  <category>pädagogik</category>
  <category>bildung</category>
  <category>digitalisierung</category>
  <category>kita</category>
  <category>grundschule</category>
  <category>moratorium</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/231117-wissenschaftler-fordern-moratorium-der-digitalisierung-in-kitas-und-schulen/</guid>
  <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 08:22:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
  <title>Warum wir so viel Zeit am Handy verbringen</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/231015-warum-wir-soviel-Zeit-am-Handy-verbringen/</link>
  <description><![CDATA[ 




<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/231015-warum-wir-soviel-Zeit-am-Handy-verbringen/thumbnail.jpg" class="img-fluid quarto-figure quarto-figure-left figure-img"></p>
</figure>
</div>
<p>Kennen Sie das? Eigentlich wollten Sie nur eben etwas auf Ihrem Smartphone nachsehen. Einige Zeit später ertappen Sie sich bei etwas völlig anderem, sie sind immer noch am Smartphone, wissen nicht, wie viel Zeit vergangen ist und was sie eigentlich gemacht haben. Möglicherweise sind Sie auch direkt so abgelenkt worden, dass Sie das, was Sie ursprünglich erledigen wollten, gar nicht gemacht haben.</p>
<section id="wir-hängen-am-haken" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="wir-hängen-am-haken">Wir hängen am Haken</h2>
<p>Wir verbringen oft mehr Zeit als nötig vor dem Bildschirm und das ist Absicht! Viele Anwendungen und Online-Dienste setzen gezielt Mechanismen ein, die uns an das Produkt binden sollen. Produkt- und Konsumentenbindung ist nicht neu und wird für Cornflakes genauso wie für den Streamingdienst eingesetzt. Die Cornflakes werden im einfachsten Fall nur süßer gemacht, damit sie besser schmecken, als das Konkurrenzprodukt. Der Unterschied ist aber, dass wir von den Cornflakes irgendwann gesättigt sind. Dieser Sättigungseffekt tritt am Bildschirm so nicht ein. Die digitalen Methoden uns an den „Haken“ zu nehmen sind teilweise simpel, teilweise kommen aber auch hocheffiziente Algorithmen zum Einsatz. So werden beispielsweise Nachrichten oder Videos, die den persönlichen Interessen entsprechen, mit solchen vermischt, die man weniger interessant findet. Was ich mag habe ich der App entweder mitgeteilt, und/oder die App ermittelt es anhand meiner Nutzungs- und Suchmuster. Und so geht man immer noch ein bisschen weiter, man könnte ja noch etwas verpassen. Darauf wird aber direkt abgezielt: FOMO (Fear Of Missing Out) beschreibt den Effekt, der diese Angst ständig anspricht.</p>
<p>In den Apps wird auch viel mit sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salienz">salienten (auffälligen) Reizen</a> gearbeitet, die aus einem bestimmten Kontext hervorgehoben sind, dadurch leichter wahrgenommen werden und somit auch unserem Bewusstsein besser zugänglich sind.</p>
<p>Auf saliente Reize trifft unter anderem zu, dass sie…</p>
<ul>
<li><p>…besonders intensiv sind</p></li>
<li><p>…einen hohen Neuigkeitswert haben</p></li>
<li><p>…ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen</p></li>
<li><p>…in bestimmten, oft unerwarteten Kontexten auftreten</p></li>
</ul>
<p>So haben z.&nbsp;B. App-Benachrichtigungen oft einen farbigen Marker (meistens rot), der über dem App-Logo erscheint, bei besonders auffällige Benachrichtigungen fängt das ganze Icon an zu pulsieren etc., kurz, man kann kann gar nicht anders als hinzusehen und zu reagieren.</p>
<p>Das perfide an all diesen Mechanismen ist aber: <strong>Selbst wenn man die Methoden kennt, ist man nicht vor ihnen gefeit!</strong></p>
<p>Im Folgenden seien deshalb die Gängigsten kurz vorgestellt:</p>
<section id="pull-to-refresh" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="pull-to-refresh">Pull-to-Refresh</h3>
<p>Entwickelt wurde die <a href="https://www.basecom.de/artikel-pull-refresh-action-kleine-animationen-mit-grosser-wirkung/">Pull-To-Refresh</a> Action von Loren Brichter für die Applikation Tweetie, welche später von Twitter übernommen wurde. In dieser App erschien zum ersten Mal ein solcher animierter Ladeprozess wenn man mit dem Finger auf dem Display einmal nach unten gezogen hat. Seither haben mehr und mehr Applikationen den Weg zu Pull-To-Refresh Actions gefunden. Vielfach bräuchte man diese Funktion heute nicht mehr, aber sie erfüllt eine psychologische Funktion. Auch Glücksspielautomaten haben weniger Suchtpotential wenn man den Hebel nicht selber zieht. <a href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/digitale-dealer-auf-entzug">Inzwischen bereut Brichter seine Erfindung</a>: „Smartphones sind nützliche Geräte. Aber sie machen süchtig. Pull-to-Refresh macht süchtig. […] Als ich damals daran arbeitete, war ich nicht reif genug, um über die Folgen nachzudenken. Ich sage nicht, dass ich jetzt reif bin, aber ein bisschen reifer vielleicht, und ich bereue definitiv die Schattenseiten.”</p>
</section>
<section id="unendliches-srollen" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="unendliches-srollen">Unendliches Srollen</h3>
<p>Eine sehr effektive Methode den Nutzer in der Anwendung zu halten ist das sogenannte „Infinite Scroll“. Vor allem in Social Media Apps wie z.&nbsp;B. Facebook, Instagram und TikTok. Man kann dort eine Seite scheinbar ewig weiter nach unten scrollen. Ohne Seiten oder andere Orientierungspunkte kann man dabei schnell das Zeitgefühl verlieren und verbringt so oft viel mehr Zeit als geplant in diesen Apps. Dies unterstützt auch das sogenannte „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doomscrolling">Doomscrooling</a>“, das exzessive Konsumieren negativer Nachrichten, welches schädliche psychologische und physiologische Folgen haben kann.</p>
<p>Abhilfe schafft ein selbstgewähltes Zeitkontingent, welches sich auch durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Wohlbefinden">Digital Wellbeing-Apps</a> festlegen und steuern lässt. Die entsprechende Anwendung wird dann nach Ablauf der Nutzungszeit einfach geschlossen.</p>
</section>
<section id="autoplay" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="autoplay">Autoplay</h3>
<p>Was das unendliche Scrollen für Text- und Bild-Seiten ist, ist die Autoplay-Funktion für Videoangebote: Bei YouTube und anderen Streaming folgt oft auf ein Video direkt das nächste, welches man dann ja auch nochmal eben kurz ansehen kann. Dies fördert auch das sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Binge_Watching">Binge-Whatching</a>, das Schauen von mehreren Folgen einer Fernsehserie am Stück.</p>
</section>
<section id="interaktionen-und-likes" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="interaktionen-und-likes">Interaktionen und Likes</h3>
<p>Bei vielen Apps, gerade im Bereich der sozialen Medien, gibt es neben einer klassischen Kommentarfunktion auf einen Beitrag, die Möglichkeit mit Symbolen in Kurzform bestimmte Reaktionen auszudrücken (Zustimmung, Ablehnung, Lachen, Wut, Trauer etc.) Je mehr Reaktionen wir bekommen, desto besser fühlen wir uns. Besonders bei positiven Reaktionen setzt unser Gehirn den Stoff Dopamin frei, ein Neurotransmitter welcher auch als Glückshormon fungiert. Dieses gute Gefühl wollen wir natürlich häufiger haben, was dazu führt, dass wir wiederum mehr Zeit in den mit den entsprechenden Diensten verbringen. Dadurch ist ein hohes Suchtpotential gegeben.</p>
</section>
<section id="push-nachrichten" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="push-nachrichten">Push-Nachrichten</h3>
<p>Fast alle Kommunikationsanwendungen die wir heute auf unseren Smartphones haben, signalisieren uns in der Regel jede Nachricht, in dem diese auf dem Display auftaucht und das Gerät vibriert und/oder klingelt. Dies ist natürlich ein erwünschtes Verhalten, kann aber bei der Vielzahl der Onlinekommunikation die wir heute in Form von E-Mail und diversen Messengern haben, das klassische Telefongespräch nicht zu vergessen, auch häufig schon zu viel sein.</p>
<p>Zusätzlich gibt es Apps, die ebenfalls immer wieder mit Benachrichtigungen, so genannten Push-Nachrichten, auf sich aufmerksam machen und uns in die App locken wollen. Diese Nachrichten informieren oft kurz und knapp über Themen aus den jeweiligen Apps, so wirst man z.&nbsp;B. erinnert, dass man eine App länger nicht benutzt hast, hier und dort neue Artikel, Kommentare oder Likes erschienen sind oder einfach nur, wie das Wetter gerade zu Hause ist. Dadurch ist die Aufmerksamkeit, die wir dem Gerät zuwenden sollen, kontinuierlich angewachsen.</p>
<p>Abhilfe schafft hier nur gezieltes Ausschalten von Benachrichtigungen, evtl. auch denen von Kommunikations-Apps (z.&nbsp;B. dienstliche Mails nach Feierabend) und das Handy öfter mal ganz stumm zu schalten.</p>
</section>
<section id="belohnungen" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="belohnungen">Belohnungen</h3>
<p>Es gibt unterschiedliche Arten, wie Apps Nutzer für bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten belohnen. Man auch die oben erwähnten Interaktionen und Likes dazu zählen, da sie ebenso unser körpereigenes Belohnungssystem ansprechen. Belohnungen kann man aber auch für andere Dinge und Tätigkeiten bekommen, wie z.&nbsp;B. erfüllte Aufgaben oder abgeschlossene Lektionen/Level. In Lern-Apps (nicht für Kinder!) kann das sogar motivierend sein. Kritisch wird es dann, wenn man beispielsweise in Spielen für diese Belohnungen sehr viel Zeit aufwenden muss und ein gewisser&nbsp;Druck entsteht. In vielen Spiele-Apps gibt es z.&nbsp;B. auch Belohnungen dafür, dass man sie jeden Tag öffnet und eine bestimmte Aufgabe erledigt.</p>
</section>
<section id="multiplayer-spiele" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="multiplayer-spiele">Multiplayer-Spiele</h3>
<p>Virtuelle Spiele haben längst auch die Smartphones erobert. Die Risiken sind hier ähnlich oder höher (weil das Gerät schenller verfügbar ist) wie am Computer oder der Konsole. Gerade bei Multiplayer-Spielen kann ein gewisser Gruppendruck entstehen zu bestimmten Zeiten spielen zu müssen und auch gewisse Spielfortschritte unter hohem Zeiteinsatz zu erreichen.</p>
<p>Immer wieder Thema bei solchen Spielen sind virtuelle Währungen, die man sich im Spiel verdienen, aber häufig auch mit Echtgeld kaufen kann.</p>
</section>
<section id="lootboxen" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="lootboxen">Lootboxen</h3>
<p>Auch sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lootbox">Lootboxen</a>, virtuelle Behälter in Computerspielen, die eine zufällige Sammlung bestimmter Items, zum Beispiel Waffen und spezielle Gegenstände, enthalten stehen immer wieder als glücksspielähnliche Elemente in der Kritik. Die Boxen können im Spiel freigeschaltet, gefunden oder gekauft werden. Der Kauf kann dabei durch eine Spielewährung oder Echtgeld stattfinden.<br>
<em>Weitere Infos:</em> <a href="https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/lootboxen-gefahr-fuer-kinder" class="uri">https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/lootboxen-gefahr-fuer-kinder</a></p>
<section id="qellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="qellen">Qellen</h4>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/sik92-13902915/">syk92</a> / <a href="https://pixabay.com/de/photos/smartphone-mann-nacht-benutzer-4540273/">Pixabay</a></p>


</section>
</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>smartphone</category>
  <category>produktbindung</category>
  <category>apps</category>
  <category>abhängigkeit</category>
  <category>sucht</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/231015-warum-wir-soviel-Zeit-am-Handy-verbringen/</guid>
  <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/231015-warum-wir-soviel-Zeit-am-Handy-verbringen/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>ORF 1 Dokumentation: Nicht ohne mein Handy!</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/231005-nicht-ohne-mein-handy/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><strong>Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen sich immer öfter eingestehen: Wir sind süchtig!</strong></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/231005-nicht-ohne-mein-handy/thumbnail.jpg" class="img-fluid quarto-figure quarto-figure-left figure-img"></p>
</figure>
</div>
<p><strong>Link zur Sendung: https://tv.orf.at/program/orf1/dok366.html</strong></p>
<p>Es ist unbestritten, das Smartphone hat unser Leben erleichtert und verändert - doch nicht nur. Das kleine Gerät fordert enorm viel von unserer Aufmerksamkeit ein. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist die Handynutzung unter den Jugendlichen massiv gestiegen, mit verheerenden psychischen und physischen Folgen: Heute 18-Jährige haben mitunter die soziale Kompetenz früherer 10-Jähriger. Bis zu 9 Stunden verbringen sie täglich in der digitalen Welt. Aber nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene müssen sich immer öfter eingestehen: Wir sind süchtig.</p>
<p>Für diese Dok1 reist Lisa Gadenstätter in die irische Kleinstadt Greystones, in der Nähe von Dublin. Dort gibt es einen „<a href="https://maurer-online.eu/posts/230817-smartphone-ban-ireland/">No-Smartphone-Code</a>” im privaten und schulischen Bereich. Er gilt für alle Kinder unter elf Jahren. Kann so ein Smartphone-Verbot die Lösung sein?</p>
<p>Warum greifen wir immer wieder zu unserem Handy? Lisa Gadenstätter trifft die ehemalige App-Entwicklerin Andrea Buhl-Aigner, die über Sinn und Zweck von Social-Media-Apps keinen Zweifel aufkommen lässt: Sie verfolgen ausschließlich das Ziel, Userinnen und User möglichst lange an sich zu binden. Diese Dok1 zeigt, welche perfide Methoden dabei angewendet werden.</p>
<p>Dr.&nbsp;Oliver Scheibenbogen vom Anton-Proksch Institut demonstriert in einem Experiment, was bei übermäßigem Handykonsum passiert und wie hoch die Suchtgefahr „Smartphone“ tatsächlich ist. Ebenfalls belegt sind die körperlichen Auswirkungen, wie Dr.&nbsp;Crevenna vom AKH Wien bestätigt. Einen „Handynacken” oder einen „Handydaumen” &nbsp;hat es vor 20 Jahren noch nicht gegeben. Heute zählen diese Fehlstellungen mit ihren verheerenden Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat zum Alltagsgeschäft jeder orthopädischen Praxis.</p>
<p>Eine komplette Handyabstinenz ist in der heutigen Zeit für die meisten Menschen ausgeschlossen. Doch auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift. Aber wie bekommt man das Problem in den Griff? Geht alles über die Eigenverantwortung oder ist doch die Politik gefordert? Diesen Fragen geht Lisa Gadenstätter in der Dok1 auf den Grund.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen:</h4>
<p>Text: Beschreibung im Original übernommen</p>
<p>Bild: Screenshot aus der Dokumentation</p>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>dokumentation</category>
  <category>smartphone</category>
  <category>sucht</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/231005-nicht-ohne-mein-handy/</guid>
  <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/231005-nicht-ohne-mein-handy/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Smartphones reduzieren Aufmerksamkeit und Leistung – selbst wenn sie nicht da sind</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230923-brain-drain-smartphone/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p><a href="https://www.uni-augsburg.de/de/campusleben/neuigkeiten/2023/09/19/brain-drain-effekt-von-smartphones/"><strong>Universität Augsburg: Pressemitteilung 68/23 - 19.09.2023</strong></a></p>
<section id="meta-studie-untersucht-den-brain-drain-effekt-durch-smartphones-und-zeigt-kulturelle-unterschiede" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="meta-studie-untersucht-den-brain-drain-effekt-durch-smartphones-und-zeigt-kulturelle-unterschiede">Meta-Studie untersucht den Brain-Drain-Effekt durch Smartphones und zeigt kulturelle Unterschiede</h3>
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230923-brain-drain-smartphone/thumbnail.jpg" class="img-fluid"></p>
<p><strong>Wie stark Smartphones die Aufmerksamkeit als auch die Gedächtnisleistung reduzieren, ist seit 2017 als Brain-Drain-Effekt bekannt. Ein Forschungsteam der Universität Augsburg um den Schulpädagogen Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Klaus Zierer hat in einer Meta-Analyse, die in der Fachzeitschrift Behavioral Sciences kürzlich veröffentlicht wurde, 22 Studien verglichen und bestätigt den Effekt. Gerade für die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen folgt daraus eine besondere Herausforderung.</strong></p>
<p>Ein Blick in die Parlamente zeigt: viele Abgeordnete hören nicht zu, sondern wischen, was das Zeug hält. Selbst auf der Regierungsbank ist diese Haltung weit verbreitet, was Bundestagspräsidentin Bärbel Bas im Herbst 2022 dazu bewogen hat, eine „Handy-Enthaltsamkeit” im Deutschen Bundestag anzumahnen. Solch ein Verhalten schade der Außenwirkung der Demokratie, so Bas.</p>
<p>Viel schwerwiegender als der unkontrollierte Gebrauch ist jedoch ein Effekt, der in der Forschung als Brain-Drain-Effekt bezeichnet wird. Klaus Zierer, Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik, erläutert: „Der Brain-Drain-Effekt geht zurück auf die gleichnamige Studie von Ward und Kollegen aus dem Jahr 2017, die als erstes belegten, dass alleine die Anwesenheit des Smartphones sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Gedächtnisleistung reduziert.”</p>
<p>Wie so oft in der psychologischen Forschung konnten diese Ergebnisse nicht Eins zu Eins repliziert werden, sodass sich die Frage stellt, ob es den Brain-Drain-Effekt nun wirklich gibt oder nicht. Dieser Forschungsfrage geht deshalb eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof.&nbsp;Dr.&nbsp;Klaus Zierer in einer kürzlich veröffentlichten Meta-Analyse „Does the Brain Drain Effect Really Exist?” nach.</p>
<p>Hierfür suchten sie internationale Studien, die sich mit diesem Effekt befassten. Sie fanden 22 solcher Studien, die im Ergebnis bestätigen, was Ward und Kollegen bereits 2017 festgestellt hatten: Die bloße physische Präsenz des Smartphones beeinflusst die kognitive Leistungsfähigkeit ihrer Besitzerinnen und Besitzer, wenn auch unterschiedlich: Gedächtnisleistungen und Aufmerksamkeit sind stärker betroffen als das Erledigen einfacher Leistungstests, beispielsweise Buchstabieren. Interessant ist auch, dass kulturelle Unterschiede in den Studien festzustellen sind. In Asien beispielsweise sind die negativen Effekte noch stärker ausgeprägt als in Nordamerika und Europa. Ein Grund für divergierende Ergebnisse sieht Zierer in sich immer mehr anbahnenden und ausbreitenden Abhängigkeitsmechanismen: „Menschen, die bereits viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen, sind von der Abwesenheit des Smartphones mittlerweile sogar mehr gestresst als von der Anwesenheit.”</p>
<p>Dieses Ergebnis ist vor allem für Bildung und Erziehung hochrelevant, da Kinder und Jugendliche Smartphones besonders intensiv nutzen. Die Augsburger Forscher der Meta-Analyse, Tobias Böttger, Michael Poschik und Klaus Zierer, kommen in dieser Frage zu einer klaren Empfehlung: Der Gebrauch digitaler Medien muss aus pädagogischen Gründen reguliert, kontrolliert und begleitet werden. Medienerziehung müsse deshalb zwei Perspektiven umfassen: „Zum einen müssen insbesondere Kinder vor einer inhaltlich und zeitlich unkontrollierten Nutzung von Smartphones geschützt werden.” Dafür seien auch generelle Verbote insbesondere in Schulen hilfreich, wie es zuletzt die UNESCO in ihrem Global Education Monitoring Report (2023) angesprochen habe. Hierbei sei vor allem an die Grundschule, aber auch an die Unterstufen der weiterführenden Schulen zu denken. „Zum anderen müssen schulische Konzepte entwickelt werden”, argumentiert die Augsburger Forschergruppe in ihrem Artikel, „die Jugendliche an die Nutzung von Smartphones mit Augenmaß heranführen und dabei ein hohes Maß an Selbstreflexion und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellen.” Dies erfordere auch seitens der Lehrpersonen nicht nur technische Kenntnisse, sondern vor allem auch Wissen über das Ablenkungspotenzial von Smartphones und deren Einfluss auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und allgemeine kognitive Leistungen. „Es wäre unverantwortlich, die naive Nutzung digitaler Medien unreflektiert in pädagogische Kontexte zu übertragen”, betont Zierer.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong><br>
Böttger, T.; Poschik, M.; Zierer, K. Does the Brain Drain Effect Really Exist? A Meta-Analysis. Behav. Sci. 2023, 13, 751. <a href="https://doi.org/10.3390/bs13090751" class="uri">https://doi.org/10.3390/bs13090751</a></p>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/cyndidyoder83-4721719/">Cyn Yoder</a> / <a href="https://pixabay.com/de/photos/teenager-iphone-smartphone-m%C3%A4dchen-5224456/">Pixabay</a></p>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>studie</category>
  <category>smartphone</category>
  <category>kognition</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230923-brain-drain-smartphone/</guid>
  <pubDate>Sat, 23 Sep 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230923-brain-drain-smartphone/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Umfassender wissenschaftlicher Review zu Gesundheitsrisiken von Mobilfunk- und WLAN-Strahlung</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230920-gesundheitsrisiken-mobilfunk/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p>Ein internationales Team mit Experten aus den Bereichen Medizin, Epidemiologie, Toxikologie, Physik, Bioverfahrenstechnik und dem öffentlichen Gesundheitswesen untersuchte die Gefährdung durch Strahlung von Drahtlostechnologien, insbesondere für Kinder.</p>
<section id="ergebnisse" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="ergebnisse">Ergebnisse</h2>
<p>Die Autoren werteten über 250 Studien aus. Sie weisen folgende Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung nach:</p>
<ul>
<li><p>Schädigung der Fortpflanzungsfähigkeit, insbesondere der Spermien</p></li>
<li><p>Auswirkungen pränataler Bestrahlung des Embryos auf die postnatale Entwicklung</p></li>
<li><p>Beeinträchtigung der Entwicklung von Gehirn und Gedächtnis</p></li>
<li><p>Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten</p></li>
<li><p>Erhöhte Krebsraten in jüngerem Alter von Kindern und bei jungen Erwachsenen</p></li>
<li><p>Psycho-soziale Auswirkungen wie Bindungsstörungen, Sucht und gestörtes Sozialverhalten.</p></li>
</ul>
<p>Zudem wird auf zahlreiche Studien über die zugrundeliegenden Wirkungsmechanismen verwiesen, insbesondere zu oxidati­vem Stress, eine Ursache entzündlicher Erkrankungen, und von DNA-Schäden.</p>
<p>Die Autoren stellen fest, dass die Grenzwerte für den Schutz von Menschen gegenüber Mobilfunkstrahlung nicht mehr dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Der Schutz der Menschen ist durch sie nicht gewährleistet.</p>
</section>
<section id="präventionsmaßnahmen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="präventionsmaßnahmen">Präventionsmaßnahmen</h2>
<p>Die Experten fordern eine Prävention durch Aufklärung und formulieren Tipps für Familien, um die Exposition ihrer Kinder zu minimieren. Die wichtigsten Maßnahmen sind unter anderem, …</p>
<ul>
<li><p>…strahlende Geräte von Gehirn und Körper fernzuhalten Dazu gehört auch, Mobiltelefone im Freisprechmodus zu verwenden und möglichst auch auf drahtlose Headsets zu verzichten.</p></li>
<li><p>…dass Eltern, wenn sie ihr Kind auf dem Arm halten, keine Drahtlosgeräte nutzen.</p></li>
<li><p>…WLAN-Router nicht in Bereichen aufzustellen, wo Kinder schlafen oder spielen.</p></li>
<li><p>…WLAN- und Drahtlosverbindungen nachts auszustellen.</p></li>
<li><p>…wenn immer möglich, kabelgebundene Verbindungen zu nutzen.</p></li>
</ul>
<p>In einem eigenen Leitfaden schlagen sie unter anderem auch spezifische Maßnahmen zur Verringerung der Exposition in Schulen vor. Weiterhin wird auf zahlreiche Empfehlungen anderer US-Gesundheitsbehörden zur Reduzierung der Funkstrahlung zu Hause und in der Schule verwiesen.</p>
<p>diagnose:funk hat die Studie auf deutsch übersetzt, dazu gibt es ein Faktenblatt mit den wichtigsten Informationen im Überblick.</p>
<p><a href="https://diagnose-funk.org/2004">Hier weiterlesen</a></p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen"><strong>Quellen</strong></h4>
<p>Davis, D., Birnbaum, L., Ben-Ishai, P., Taylor, H., Sears, M., Butler, T., &amp; Scarato, T. (2023). Wireless technologies, non-ionizing electromagnetic fields and children: Identifying and reducing health risks. <em>Current Problems in Pediatric and Adolescent Health Care</em>, <em>53</em>(2), 101374. <a href="https://doi.org/10.1016/j.cppeds.2023.101374" class="uri">https://doi.org/10.1016/j.cppeds.2023.101374</a></p>
<p>Bild: <a href="https://unsplash.com/de/@rayyanbrh">Rayyân BEN RAHMA / Unsplash</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>studie</category>
  <category>strahlung</category>
  <category>mobilfunk</category>
  <category>wlan</category>
  <category>empfehlungen</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230920-gesundheitsrisiken-mobilfunk/</guid>
  <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230920-gesundheitsrisiken-mobilfunk/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Zusammenhänge zwischen Mediennutzung und ADHS in Kindheit und Jugend</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230915-reviewstudie-mediennutzung-adhs/</link>
  <description><![CDATA[ 




<section id="tldr" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="tldr">tl;dr</h3>
<p>Eine systematische Literaturrecherche, bei der 28 Studien aus den letzten 10 Jahren mit Daten von Kindern bis 17 Jahre ausgewählt wurden, zeigen einen wechselseitigen Zusammenhang zwischen der Nutzung digitaler Medien und ADHS-Symptomen bei Kindern und Jugendlichen.</p>
<p><em>Veröffentlicht: 2022 in „European Child &amp; Adolescent Psychiatry“</em></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230915-reviewstudie-mediennutzung-adhs/thumbnail.jpg" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption><span class="img-credits">Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/chenspec-7784448/">Chen / Pixabay</a></span></figcaption>
</figure>
</div>
</section>
<section id="ausgangssituation" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="ausgangssituation">Ausgangssituation</h2>
<p>Während der Zugang von Kindern zu digitalen Medien stark zugenommen hat, ist auch die Zahl der Kinder, bei denen eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert wird, stark gestiegen. Dies führt zu der Sorge, dass die Nutzung digitaler Medien Auslöser, oder zumindest ein bestärkender Faktor, für ADHS-Symptome sein könnte.</p>
<p>Früher wurde problematische Mediennutzung oft als die Konfrontation mit gewalttätigen Medieninhalten definiert, während sich neuere Studien eher auf die übergreifenden negativen Folgen der Nutzung digitaler Medien konzentrieren.</p>
</section>
<section id="auswertung-von-längsschnittsstudien" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="auswertung-von-längsschnittsstudien">Auswertung von Längsschnittsstudien</h2>
<p>Bisher gibt es dazu aber erst wenige Längsschnittsstudien. Diese haben den großen Vorteil, dass sie untersuchen können, ob und inwieweit die Nutzung digitaler Medien Veränderungen der ADHS-Symptome im Laufe der Zeit beeinflussen.</p>
</section>
<section id="einschlusskriterien" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="einschlusskriterien">Einschlusskriterien</h2>
<p>Ziel der Übersichtsarbeit war es daher, eine systematische Übersicht über Studien zu erstellen, die die folgenden Einschlusskriterien erfüllen:</p>
<ol type="1">
<li><p>sie enthalten Längsschnittdaten, die Zusammenhänge zwischen digitalen Medien und späteren ADHS-Symptomen oder umgekehrt untersuchen,</p></li>
<li><p>sie wurden innerhalb der letzten 10 Jahre veröffentlicht (d.&nbsp;h. 2011 bis Juni 2021),</p></li>
<li><p>sie wurden in einer von Experten begutachteten Zeitschrift in englischer Sprache veröffentlicht und</p></li>
<li><p>sie umfassen Kinder oder Jugendliche (Alter 0-17 Jahre).</p></li>
</ol>
<p>Es wurden 28 Studien in die Auswertung eingeschlossen, die alle eine angemessene oder hohe Qualität aufwiesen.</p>
</section>
<section id="hypothesen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="hypothesen">Hypothesen</h2>
<p>Eine erste Hypothese ist, dass der Zusammenhang zwischen der Nutzung digitaler Medien und ADHS-Symptomen einen direkten kausalen Effekt darstellt (d.&nbsp;h. etwas im digitalen Medieninhalt verursacht direkt Symptome von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität).</p>
<p>Die „Scan-and-Shift-Hypothese” besagt, dass das schnelle Tempo digitaler Medien die Nutzung von Aufmerksamkeitsressourcen zum schnellen Scannen und Verschieben fördern kann, wodurch es schwieriger wird, sich später mit Aufgaben zu befassen, die anhaltende Aufmerksamkeit erfordern.</p>
<p>Darüber hinaus wurde die Hypothese aufgestellt, dass es Kindern mit viel Bildschirmzeit schwerer fällt, weniger interessanten Aktivitäten Aufmerksamkeit zu schenken, möglicherweise weil sie die Fähigkeit verlieren, ihre Aufmerksamkeit intern zu regulieren, nachdem sie sich an die externe Regulierung durch digitale Medien gewöhnt haben.</p>
<p>Gewalttätige Medieninhalte wurden auch mit ADHS-Symptomen in Verbindung gebracht, was höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass gewalttätige Medien eine hohe Erregung auslösen und die Charaktere in dieser Art von Medien oft impulsiv handeln.</p>
<p>Es wurde auch gezeigt, dass Medien-Multitasking mit Unaufmerksamkeit zusammenhängt. Die Hypothese besagt, dass Personen, die Medien-Multitasking betreiben, Schwierigkeiten haben, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, weil sie es gewohnt sind, zwischen Medienaktivitäten und anderen (Offline- oder Online-)Aktivitäten zu wechseln.</p>
</section>
<section id="ergebnisse" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="ergebnisse">Ergebnisse</h2>
<p>Die Ergebnisse belegen einen wechselseitigen Zusammenhang zwischen digitalen Medien und ADHS-Symptomen. Dabei sind die Zusammenhänge zwischen <em>problematischer Nutzung</em> digitaler Medien und ADHS-Symptomen etwas häufiger und stärker als Zusammenhänge zwischen Bildschirmzeit und ADHS-Symptomen. Ein hohes Maß an digitalen Medien war mit einem hohen Ausmaß an ADHS-Symptomen verbunden oder umgekehrt. Dabei gibt es auch indirekte Auswirkungen wie Schlaf und soziale Beziehungen.</p>
<p>Die Nutzung digitaler Medien kann Auswirkungen auf ADHS-Symptome haben, da eine solche Nutzung zu einer hohen Erregung führt, die wiederum zu Gewöhnung und Schwierigkeiten bei der Ausführung von Aktivitäten mit geringer Erregung führt. Es ist jedoch zu beachten, dass die Richtung dieser Effekte noch unklar ist, da die meisten Studien Querschnittskorrelationen untersucht haben. Nach dem „Differential Susceptibility to Media Effects Model” wählen Einzelpersonen wahrscheinlich Medieninhalte aus, die zu ihren bestehenden Dispositionen passen. Im Hinblick auf ADHS wird vermutet, dass sich Menschen mit dieser Störung stärker als andere zu rasanten Aktivitäten hingezogen fühlen, was zu hoher Erregung und sofortigen Belohnungen führt.</p>
<p>Personen mit ADHS haben außerdem häufig problematische Beziehungen zu Gleichaltrigen und zeigen schlechtere schulische Leistungen. Daher nutzen sie möglicherweise digitale Medien als Flucht vor der Realität und den negativen Gefühlen der Ablehnung, was wiederum die Entwicklung einer problematischen Nutzung digitaler Medien sowie anderer psychischer Gesundheitsprobleme vorhersagt. Daher kann Eskapismus sowohl ein Prädiktor für eine Spielsucht als auch ein Mittler zwischen der Nutzung digitaler Medien und einer schlechten psychischen Gesundheit sein.</p>
<p>Von Bedeutung ist hier auch die „Social-Compensation-Hypothese”, die besagt, dass Personen mit schlechten Offline-sozialen Netzwerken versuchen, dies dadurch zu kompensieren, dass sie sich stärker auf Online-Beziehungen konzentrieren.</p>
<p>Es wurden Zusammenhänge zwischen der Bildschirmzeit an sich, der Bildschirmzeit die mit gewalttätigen Inhalten verbracht wurde und Medien-Multitasking (Nutzung mehrerer verschiedener Medien gleichzeitig) und späteren ADHS-Symptomen gefunden. Umgekehrt hatten Kinder mit ADHS-Symptomen zu Studienbeginn später oft eine höhere Bildschirmzeit mit Computerspielen und sie haben sogar ein größeres Risiko für eine spätere Spielsucht.</p>
<p>Einige Effekte digitaler Medien können unmittelbare Folgen haben (z.&nbsp;B. Cybermobbing oder sexuelle Belästigung), während es bei anderen Effekten (z.&nbsp;B. Multitasking, Spielen mit hoher Erregung) erheblich länger dauert, bis sie sich manifestieren.</p>
<p>Da es sich bei der Adoleszenz um einen Zeitraum erheblicher Umstrukturierungen des Gehirns handelt, gilt sie als besonders sensibler Zeitraum, auch im Hinblick auf die Einflüsse der Nutzung digitaler Medien. Die frühe Adoleszenz ist auch die Zeit, in der viele Kinder beginnen, digitale Medien in viel größerem Umfang als zuvor zu nutzen. Einige offizielle Statistiken zeigen, dass „das neue 16 das 13. Lebensjahr ist” (d.&nbsp;h. die Nutzung digitaler Medien erreicht bereits im Alter von 13 Jahren ihren Höhepunkt im Vergleich zum vorherigen Höchststand mit 16 Jahren).</p>
<p>Untersuchungen haben auch gezeigt, dass die frühe Zeit vor dem Bildschirm tatsächlich Auswirkungen auf die Kognition hat. Interessanterweise haben frühere Untersuchungen Zusammenhänge auch dann gefunden, wenn Kleinkinder nur im Hintergrund einem Fernseher ausgesetzt sind oder wenn Eltern bei der Interaktion mit ihrem Vorschulkind durch ihre digitalen Mediengeräte gestört werden.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kinder mit ADHS-Symptomen möglicherweise anfälliger für die Entwicklung einer Abhängigkeit von digitalen Medien sind als andere Kinder, wobei einige Personen (z.&nbsp;B. solche mit schlechten sozialen Beziehungen) einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind. Darüber hinaus besteht, wie oben betont, wahrscheinlich ein wechselseitiger Zusammenhang zwischen ADHS und der Nutzung digitaler Medien. Dies wird manchmal als „Reinforcing Spiral Model” bezeichnet, das darauf hinweist, dass Personen mit beispielsweise ADHS bestimmte Medieninhalte wählen, die ihrer vorherrschenden Veranlagung entsprechen, was wiederum problematische Verhaltensweisen verstärken kann.</p>
<p>Die Autoren betonen jedoch, dass die Durchführung weiterer Studien zur Untersuchung potenzieller Moderatoren und Mediatoren erforderlich sind, um die komplexen Zusammenhänge zwischen der Nutzung digitaler Medien und ADHS-Symptomen besser zu verstehen.</p>
<section id="sec-sources" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="sec-sources">Quellen</h4>
<p>Thorell, L. B., Burén, J., Ström Wiman, J., Sandberg, D., &amp; Nutley, S. B. (2022). Longitudinal associations between digital media use and ADHD symptoms in children and adolescents: a systematic literature review. <em>European Child &amp; Adolescent Psychiatry</em>. <a href="https://doi.org/10.1007/s00787-022-02130-3" class="uri">https://doi.org/10.1007/s00787-022-02130-3</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>studie</category>
  <category>adhs</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230915-reviewstudie-mediennutzung-adhs/</guid>
  <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230915-reviewstudie-mediennutzung-adhs/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Erste offizielle Medien-Leitlinie veröffentlicht</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230910-medien-leitlinie/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p>Im Juli 2023 wurde die offizielle „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend” als gemeinsame Empfehlung von zehn deutschen Fachverbänden aus Medizin und Psychologie sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf dem Leitlinienportal der <a href="../../posts/230910-medien-leitlinie/index.html#was-ist-die-awmf">AWMF</a> publiziert. Die Universität Witten/Herdecke hat die Koordination der Leitlinienerstellung übernommen.</p>
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230910-medien-leitlinie/thumbnail.jpg" class="img-fluid"></p>
<p>In der Leitlinie werden sowohl allgemeine als auch altersspezifische Empfehlungen zum Bildschirmmediengebrauch gegeben. Darüber hinaus gibt Empfehlungen für die Schule (Fernunterricht), für Eltern und Geschwister als Vorbilder und Vorgehensweisen für den Fall der übermäßigen Bildschirmmediennutzung.</p>
<p>In der Leitlinie werden auch die Hauptrisiken der Mediennutzung in der Kindheit analysiert:</p>
<ul>
<li>Übergewicht</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Augenerkrankungen</li>
<li>Entwicklungsstörungen in Motorik und Sprache</li>
<li>Bindungsstörungen</li>
<li>Verhaltensstörungen</li>
<li>Internetsucht</li>
<li>Mobbing und sexuelle Belästigung</li>
<li>Glücksspiel</li>
<li>Strahlung</li>
</ul>
<p>Außerdem werden Risiken von „Bildschirmmedien in der Schwangerschaft” beleuchtet und die Leitlinie geht auch auf das Thema „Bildschirmmedien für Kinder mit besonderen Bedürfnissen” ein.</p>
<p>Sie finden hier eine bildschirmoptimierte Leseversion der vollständigen Leitlinie:</p>
<p><a href="https://leitlinie.bildschirmfrei-bis-3.de" target="_blank"><button class="btn btn-primary">Jetzt lesen</button></a></p>
<p>Hier finden Sie die Leitlinie im Original bei der AWMF: <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075" class="uri">https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075</a></p>
<p>Für Eltern gibt es einen grafisch aufbereiten Flyer mit den wichtigsten Empfehlungen. Dieser ersetzt nicht die Lektüre der Medien-Leitlinie im Original.</p>
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/images/eltern-ll.jpg" class="img-fluid"></p>
<button class="btn btn-primary" data-umami-event="dl Elternversion" onclick="window.open('../../uploads/027-075eltern_S2k_Praevention-dysregulierten-Bildschirmmediengebrauchs-Kinder-Jugendliche_2023-09.pdf')"><i class="bi bi-file-earmark-pdf"></i> Herunterladen</button>
<section id="was-ist-die-awmf" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="was-ist-die-awmf"><strong>Was ist die AWMF?</strong></h3>
<p>Bei der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) werden <a href="https://register.awmf.org/de/start">Leitlinien</a> zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und Vermittlung von aktuellem Wissen publiziert. Verantwortlich dafür sind Fachgesellschaften, die mit dem jeweiligen Thema Berührungspunkte haben. Im Fall der Medienleitlinie die</p>
<ul>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V. (DGSMP)</p></li>
<li><p>Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V. (BVKJ)</p></li>
<li><p>Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH)</p></li>
<li><p>Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs)</p></li>
</ul>
<p>Sowie der</p>
<ul>
<li><p>Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BVÖGD)</p></li>
<li><p>Fachverband Medienabhängigkeit e.V.</p></li>
</ul>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>news</category>
  <category>empfehlungen</category>
  <category>medienleitlinie</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230910-medien-leitlinie/</guid>
  <pubDate>Sun, 10 Sep 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230910-medien-leitlinie/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Schon 30 Minuten Bildschirm wirken negativ für die Sprachentwicklung</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230903-bildschirmnutzung-sprache/</link>
  <description><![CDATA[ 




<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230903-bildschirmnutzung-sprache/thumbnail.jpg" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption><span class="img-credits">Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/10328767/">Mylene2401 / Pixabay</a></span></figcaption>
</figure>
</div>
<p>Bereits 2010 wurde eine Untersuchung durchgeführt, um festzustellen, ob Dauer und Inhalt der Medienexposition bei 6 Monate alten Säuglingen mit der Entwicklung im Alter von 14 Monaten zusammenhängen. In Amerika, wo die Studie durchgeführt wurde, gilt die Empfehlung der amerikanischen Akademie der Kinderärzte: kein Bildschirm vor 2 Jahren. In Deutschland gilt: Bildschirmfrei bis 3.</p>
<p>Die Studie zeigte, dass bereits 30 Minuten täglicher Bildschirmkonsum von 6 Monate alten Kindern eine erhebliche Verschlechterung der sprachlichen und kognitiven Entwicklung mit 14 Monaten zur Folge hatten.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230903-bildschirmnutzung-sprache/fig-media.jpg" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Beziehung zwischen der Gesamtdauer der Medienexposition im Alter von 6 Monaten und den vorhergesagten Entwicklungsergebnissen im Alter von 14 Monaten.</figcaption>
</figure>
</div>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p>Tomopoulos, S., Dreyer, B. P., Berkule, S., Fierman, A. H., Brockmeyer, C., &amp; Mendelsohn, A. L. (2010). Infant media exposure and toddler development. <em>Archives of Pediatrics &amp; Adolescent Medicine</em>, <em>164</em>(12), 1105–1111. <a href="https://doi.org/10.1001/archpediatrics.2010.235" class="uri">https://doi.org/10.1001/archpediatrics.2010.235</a></p>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>studie</category>
  <category>sprache</category>
  <category>kognition</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230903-bildschirmnutzung-sprache/</guid>
  <pubDate>Sun, 03 Sep 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230903-bildschirmnutzung-sprache/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Kitas in Schweden (wieder) bildschirmfrei</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230820-kitas-in schweden-bildschirmfrei/</link>
  <description><![CDATA[ 




<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230820-kitas-in schweden-bildschirmfrei/thumbnail.jpg" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption><span class="img-credits">Bild: <a href="https://www.pexels.com/@pavel-danilyuk/">Pavel Danilyuk / Pexels</a></span></figcaption>
</figure>
</div>
<p>Die schwedische Digitalisierungsstrategie von 2017 verlangte, dass in in Grundschulen und Kitas jedes Kind das Recht auf ein Tablet hat und dieses auch benutzt werden muss. Forscher*innen der Karolisnka Universität hatten daraufhin Alarm geschlagen. Nun hat Bildungsministerin Lotta Edholm diesen Beschluss wieder aufgehoben.</p>
<blockquote class="blockquote">
<p>„Es ist offensichtlich, dass Bildschirme große Nachteile für kleine Kinder haben. Sie behindern das Lernen und die Sprachentwicklung. Zu viel Bildschirmzeit kann zu Konzentrationsschwierigkeiten führen und die körperliche Aktivität verdrängen. Wir wissen, dass menschliche Interaktion für das Lernen in den ersten Lebensjahren entscheidend ist. Bildschirme haben in Vorschulen einfach nichts zu suchen.”<br>
– <a href="https://www.liberalerna.se/nyheter/dags-for-skarmfri-forskola">Quelle</a></p>
</blockquote>
<p>In Schweden sind Kitas und Vorschulen jetzt wieder bildschirmfrei!</p>
<p>Interessant ist, dass 2020 die Vereinigung der Waldorfkindergärten in Schweden bereits entsprechende Forschungsergebnisse vorgelegt hat, um zu erwirken, dass sie von dem Bildschirmzwang ausgenommen werden. Damals hiess es aber, dass in diesem Fall nicht die Wissenschaft zählt, sondern das politische Prinzip der Gleichheit.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p>Weitere Hintergründe: <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=1991" class="uri">https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=1991</a></p>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>news</category>
  <category>schule</category>
  <category>kita</category>
  <category>politik</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230820-kitas-in schweden-bildschirmfrei/</guid>
  <pubDate>Sun, 20 Aug 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230820-kitas-in schweden-bildschirmfrei/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Irische Stadt setzt sich für Smartphone-Verbot für Kleinkinder ein</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/posts/230817-smartphone-ban-ireland/</link>
  <description><![CDATA[ 




<section id="eltern-und-schulen-in-ganz-greystone-verabschieden-einen-freiwilligen-smartphone-verbotskodex-um-den-gruppendruck-einzudämmen" class="level3">
<h3 class="anchored" data-anchor-id="eltern-und-schulen-in-ganz-greystone-verabschieden-einen-freiwilligen-smartphone-verbotskodex-um-den-gruppendruck-einzudämmen">Eltern und Schulen in ganz Greystone verabschieden einen freiwilligen „Smartphone-Verbotskodex“, um den Gruppendruck einzudämmen</h3>
<div class="quarto-figure quarto-figure-left">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.bewusstsein.digital/posts/230817-smartphone-ban-ireland/thumbnail.jpg" class="post-image img-fluid figure-img"></p>
<figcaption><span class="img-credits">Bild: <a href="https://www.pexels.com/@rdne/">RDNE Stock project / Pexels</a></span></figcaption>
</figure>
</div>
<p>In der irischen Stadt Greystones haben Eltern einen gemeinsamen Entschluss gefasst: Ihre Kinder dürfen bis zur weiterführenden Schule kein Smartphone besitzen. Elternvereinigungen in den acht Grundschulen des Bezirks haben einen Smartphone-Verbotskodex verabschiedet, um eine gemeinsame Front gegen die Lobbyarbeit der Kinder zu bilden.</p>
<p>Die freiwillige Vereinbarung sieht vor, dass die Kinder bis zum Eintritt in die weiterführende Schule keine Smartphones mehr benutzen dürfen - weder zu Hause noch in der Schule, sondern überall. Man hofft, dass die Anwendung dieses Regeln auf alle Kinder in der Region den Gruppenzwang eindämmen und Ressentiments abbauen wird.</p>
<p>Zuvor hatten die Schulen Geräte auf ihrem Gelände verboten oder eingeschränkt, aber sie sahen die Auswirkungen der sozialen Medien auf Kinder, die Telefone besaßen - und wie diese die Neugierde anderer Schüler weckten.</p>
<p>Zwar werden sich nicht alle an diese Vereinbarung halten, aber es haben sich wohl genügend Eltern angeschlossen um eine kritische Masse zu erreichen. Die Akzeptanz der Regeln, auch bei den Kindern, ist natürlich höher, wenn sich möglichst viele beteiligen. Je weniger die Kinder in ihrer Umgebung mit Smartphones und digitalen Inhalten konfrontiert werden, um so weniger wird auch die Nachfrage von ihnen danach sein.</p>
<section id="quellen" class="level4">
<h4 class="anchored" data-anchor-id="quellen">Quellen</h4>
<p><a href="https://www.theguardian.com/technology/2023/jun/03/much-easier-to-say-no-irish-town-unites-in-smartphone-ban-for-young-children" class="uri">https://www.theguardian.com/technology/2023/jun/03/much-easier-to-say-no-irish-town-unites-in-smartphone-ban-for-young-children</a></p>


</section>
</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <category>news</category>
  <category>schule</category>
  <category>smartphone</category>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/posts/230817-smartphone-ban-ireland/</guid>
  <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://www.bewusstsein.digital/posts/230817-smartphone-ban-ireland/thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg"/>
</item>
<item>
  <title>Empfehlungen</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/empfehlungen/</link>
  <description><![CDATA[ 




<p>Auf den <a href="../empfehlungen/01-empfehlungen.html">folgenden Seiten</a> finden Sie einen Auszug der wichtigsten Empfehlungen zur Mediennutzung aus der AWMF-Medienleitlinie.</p>
<section id="vorbemerkung" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="vorbemerkung">Vorbemerkung</h2>
<p>Im Sommer 2023 wurde bei der <a href="https://www.awmf.org/">AMWF</a> die erste „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“ veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie die Empfehlungen dieser Leitlinie aufgeführt. Die Leitlinie adressiert folgende Risiken: Übergewicht / Schlafstörungen / Augenerkrankungen / Entwicklungsstörungen (Feinmotorik, Grobmotorik, Sprache) / Bindungsstörungen / Verhaltensstörungen / Internetnutzungsstörungen (Internetsucht) / Mobbing und Sexuelle Belästigung / Glücksspiel / Strahlung / Bildschirmmedien in der Schwangerschaft. Zudem gibt es einen Abschnitt zum Thema „Bildschirmmedien und Kinder mit besonderen Bedürfnissen“</p>
<p>Sie finden hier eine grafisch aufbereitete Kurzversion für Eltern:</p>
<button class="btn btn-primary" data-umami-event="dl Elternversion" onclick="window.open('../../uploads/027-075eltern_S2k_Praevention-dysregulierten-Bildschirmmediengebrauchs-Kinder-Jugendliche_2.0_2024-10.pdf')"><i class="bi bi-file-earmark-pdf"></i> Download</button>
<p><strong>Die hier dargestellten Informationen können jedoch keinesfalls die Lektüre der vollständigen Leitlinie ersetzen</strong>:</p>
<p>Onlineversion: <a href="https://medienleitlinie.de" class="uri">https://medienleitlinie.de</a></p>
<p>Original als PDF: <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075" class="uri">https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075</a></p>
</section>
<section id="was-ist-die-awmf" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="was-ist-die-awmf">Was ist die AWMF?</h2>
<p>Bei der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) werden <a href="https://register.awmf.org/de/start">Leitlinien</a> zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und Vermittlung von aktuellem Wissen publiziert, verantwortlich dafür sind Fachgesellschaften, die mit dem jeweiligen Thema Berührungspunkte haben. Im Fall der Medienleitlinie u.&nbsp;a. die</p>
<ul>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)</p></li>
<li><p>Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)</p></li>
<li><p>Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH)</p></li>
<li><p>Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)</p>
<p>und der</p></li>
<li><p>Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V. (BVKJ)</p></li>
</ul>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/empfehlungen/</guid>
  <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 18:49:53 GMT</pubDate>
</item>
<item>
  <title>Fragen und Tipps</title>
  <link>https://www.bewusstsein.digital/faq/</link>
  <description><![CDATA[ 




<section id="tipps-tricks-für-den-eigenen-medienumgang" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="tipps-tricks-für-den-eigenen-medienumgang">Tipps &amp; Tricks für den eigenen Medienumgang</h2>
<ul>
<li><p><strong>Keine Geräte in Schlaf- und Kinderzimmer!</strong></p></li>
<li><p>Werden Sie auf die Zeitfresser aufmerksam, <strong>deaktivieren Sie z.B. die Autoplayfunktion</strong> bei YouTube, Netflix etc., setzen Sie sich selber (Zeit-)Limits.</p></li>
<li><p><strong>Zeitfressende Apps und Spiele am besten ganz löschen</strong>. Fragen Sie sich auch, ob Sie in jedem „sozialen“ Netzwerk aktiv sein müssen.</p></li>
<li><p>Schauen Sie sich die persönlichen <strong>Nutzungszeiten</strong> einzelner Apps an und versuchen Sie, da wo es sinnvoll ist, zu <strong>reduzieren</strong>. Man kann auch einen Nutzungstimer für einzelne Apps erstellen, dann lässt sich die App nach Ablauf der eingestellten Zeit nicht mehr öffnen (z.B. „Digital Wellbeing“ Android, „Bildschirmzeit“ iOS).</p></li>
<li><p>Falls Sie ein Android-Smartphone (kein iPhone) haben, können Sie sich einen <strong>Textlauncher installieren</strong>. Es werden dann alle App-Symbole nur noch als Text angezeigt, was die visuellen Anreize deutlich reduziert. Die einfachste Version ist der <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=ademar.textlauncher">Text Launcher</a>, diesen gibt es auch im freien App-Store <a href="https://f-droid.org/de/packages/ademar.textlauncher/">F-Droid</a>. Der <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=app.olauncher">Olauncher</a> bietet mehr Anpassungsmöglichkeiten und Hintergrundbilder und der <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=me.aswinmohan.nophone">LessPhone - Minimal Launcher</a> ist in der Lage, die Smartphonefunktionen bei Bedarf auf ein Minimum zu reduzieren. Alle Apps sind nach eigener Auskunft datensparsam, es werden weder Nutzerdaten erhoben, noch werden diese mit Drittanbietern geteilt.</p></li>
<li><p>Für <strong>konzentriertes Arbeiten und Lernen</strong>:</p>
<ul>
<li><p>Nicht stören-/Fokus-Modus benutzen um Benachrichtigungen stumm und unsichtbar zu schalten,</p></li>
<li><p>Wenn möglich offline arbeiten,</p></li>
<li><p>Mailprogramm schließen,</p></li>
<li><p>Smartphone lautlos stellen und aus dem Sichtfeld legen, am besten in einen anderen Raum (siehe auch folgenden <a href="../posts/230923-brain-drain-smartphone/">Blogeintrag</a>),</p></li>
<li><p>In Pausen so wenig digitale Medien wie möglich nutzen, sonst werden schnell 5 Minuten zu einer halben Stunde ohne nennenswerten Erholungswert.</p></li>
</ul></li>
<li><p><strong>Handy weglegen</strong>, auch in der Wohnung nicht immer dabeihaben.</p></li>
<li><p>Probieren Sie auch den <strong>schwarz/weiß-Modus</strong> ihres Smartphones aus, es wird sofort an Attraktivität verlieren.</p></li>
</ul>
</section>
<section id="anregungen-zur-digitalen-entwöhnung" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="anregungen-zur-digitalen-entwöhnung">5 Anregungen zur „digitalen Entwöhnung”</h2>
<ol type="1">
<li><p><strong>Ab und zu alleine:</strong> Lassen Sie Ihr Smartphone ganz zuhause und gehen Sie, mit „offenen Sinnen”, in der Natur spazieren.</p></li>
<li><p><strong>Freiräume:</strong> Versuchen Sie Zuhause einzelne Zonen (z. B. das Schlafzimmer) frei von digitalen Medien zu halten.</p></li>
<li><p><strong>Ruhe bitte:</strong> Stellen Sie so oft wie möglich Ihr Smartphone Lautlos (kein Klingelton und kein Vibrationsalarm). Vor allem wenn Sie konzentriert arbeiten wollen ist dies sinnvoll. Eine Möglichkeit ist es auch, einzelne Apps, die Sie nicht so häufig nutzen, die aber oft mit Benachrichtigungen Ihre Aufmerksamkeit fordern, stummzuschalten.</p></li>
<li><p><strong>Feste Zeiten:</strong> Setzen Sie sich feste Zeiten, auch während der Arbeit, in denen Sie Ihre Mails lesen und beantworten und schließen Sie in Konzentrationsphasen ihr Mailprogramm am besten ganz. Auch im Privaten sollten sie sich Zeiten freihalten, in denen Sie keine Nachrichten lesen und beantworten (z.B. vor dem Frühstück, nach 20 Uhr etc.)</p></li>
<li><p><strong>FREItag:</strong> Trauen Sie sich einen ganzen Tag offline zu sein und keine digitalen Medien zu nutzen. Langeweile sollten Sie unbedingt zulassen. Sie werden überrascht sein.</p></li>
</ol>


</section>

<a onclick="window.scrollTo(0, 0); return false;" id="quarto-back-to-top"><i class="bi bi-arrow-up"></i> Zurück nach oben</a> ]]></description>
  <guid>https://www.bewusstsein.digital/faq/</guid>
  <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 18:49:53 GMT</pubDate>
</item>
</channel>
</rss>
